Kletterturm wie aus dem Bilderbuch

Gemeinsam, stark und zum Wohle der Kinder.

Gemäß dieser Lösung agiert der Förderverein der katholischen Kindertagesstätte St. Kilian seit 2010.

Mit der Einweihung des jüngsten und bisher eindrucksvollsten Projekts der engagierten Eltern und Freunde der Kita in der Roßbergstraße, einem echten Bilderbuch-Kletterturm, legte der Verein erneut Zeugnis von seinem wichtigen Engagement für die Kita und ihre kleinen Nutzer ab.

Der neue Kletterturm im katholischen Kindergarten (Ansicht 2)

Der neue Kletterturm im katholischen Kindergarten (Ansicht 1)

Trotz des uniformen Tons des frischen Holzes ragt der nagelneue Kletterturm im nördlichen Außenbereich der Kita als farbenfroher Akzent ab sofort buchstäblich heraus. Samt einer leichten Steige, einem robusten Netz, der obligatorischen Rutsche sowie einer Hängebrücke, die jeder Burg zur Ehre gereichen würde, thront das fabelhaft vielseitige Spielgerät fortan auf einem weichen Bett aus Hackschnitzeln zum Spaß und Wohlgefühl der zahlreich zur Einweihung anwesenden Kinder. „Würde man die bisherige Leistung des Fördervereins in finanzieller Hinsicht, inklusive Ehrenamtsförderung, aufstapeln, so wäre der Stapel rund 42 Meter hoch. Das kommt der Höhe des Turms der katholischen Kirche sehr nah. Diese Symbolkraft drückt sich sehr gut im neuen Kletterturm aus. In diesem Zusammenhang gilt unser Dank allen Kräften, die so tatkräftig mitgeholfen haben, dass dieses Projekt realisiert werden konnte“, freute sich der Erste Vorsitzende des Fördervereins, Gernot Ebling, gemeinsam mit der Leiterin der Kita, Michaela Kaiser, vor zahlreichen Eltern, Kindern und Erzieherinnen der Kita sowie zahlreichen Vertretern aus Verwaltung und Politik. „Wir sind für diese Bereicherung unendlich dankbar. Die Kinder lieben es. In diesem Zusammenhang hoffen wir auf die finanzielle Unterstützung durch das Bischöfliche Ordinariat, um in nächster Zeit weitere Neuerungen bei den Spielgeräten zu installieren“, so Kaiser nur wenige Tage nach dem Ende der 72-Stunden-Aktion des BDKJ, bei dem viele alte, marode Spielgeräte saniert oder entfernt wurden. Die Vertreterin des Landkreises, Dorothea Schäfer (CDU), lobte das „nicht selbstverständliche Engagement der Eltern“, das in Zeiten der „schwierigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf nicht selbstverständlich“ sei, und überbrachte die herzlichen Grüße des Landrats. Der Kreis hatte das rund 15 000 Euro teure Projekt mit etwa 5200 Euro aus dem Topf der Ehrenamtsförderung unterstützt. Alleine 8300 Euro stemmte der Förderverein aus eigener Kraft, während rund 1500 Euro aus Spenden die Realisierung möglich machten. „Bei vier Kitas in Nierstein und ihrer ganzen Vielfalt freut mich die stetige Weiterentwicklung der katholischen Kita sehr. Wir als Gemeinde versuchen, stets Hilfe gebend da zu sein, wo es geht und tun, was in unserer Macht steht“, vollzog auch Stadtbürgermeister Thomas Günther (CDU) den Schulterschluss mit der blühenden Bildungseinrichtung, deren Entwicklung auch von VG-Chef Klaus Penzer, vor allem im Hinblick auf die „vorbildliche Zusammenarbeit“ mit der Grundschule, gelobt wurde. Nebst feierlicher Segnung durch Gemeindereferent Joachim Josten und einem kleinen Imbiss samt Umtrunk begingen die Gäste der Einweihung einen beschaulichen Nachmittag.

Quelle: Allgemeine Zeitung Nierstein Oppenheim Ausgabe 25.06.2013

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